ATV&Quadgemeinschaft Wesermünde Reise | Baltikum 2026
Verschiedene Reisen der ATV&Quadgemeinschaft Wesermünde-
21.07. heute schließt sich die Reise, es geht zurück nach Strausberg
Erstellt 21.07.2026 20:51 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, alles hat ein Ende ... so auch auch unsere Baltikumreise. Start und jetzt Ziel jetzt halt wieder Strausberg. Auch wieder Start um 7 Uhr um noch ohne Regen los zu kommen. "Frühstück" also wieder an der nächsten Tanke. Diesmal führte uns die Strecke durch Pommern. Sehr abwechslungsreich und von allem etwas,- Hügel, Kurven, kleine Dörfchen und perfekte Straßen. So und der letzte Reise Bericht ist der kürzeste mit nur einem Bild. Es ging 12.15 Uhr über die Grenze und dann durch Märkisch Oderland. Rasmus kann bestätigen, das auch hier eine recht schöne Gegend ist. Kurz vorm Ziel sind wir dann in Tiefensee, nicht ganz 20 km vorm Ziel landestypisch Mittagessen gewesen. Zielankunft in Strausberg war dann 14.45 Uhr nach 300 km.

Soo, als erste Statistik kann ich schon mal berichten, das Odin 8217 km auf dem Tacho hat. Also erstmal grob geschätzt nicht ganz 5000 km. Beide Maschinen haben die Tour ohne Ausfälle geschafft !!!
Eine genauere Aufschlüsselung der Kilometer gibt es im Abschlußbericht, natürlich einschließlich der Werte für den Roadrunner. Dazu eine Auswertung der Tourentauglichkeit für die Odes Pathcross und die CFMoto Overland.
Es grüßen schonmal die glücklichen und stolzen Baltikum StraßenTourenHeizer Dingsda und NordManni. -
20.07. wir fahren nach Kolobrzeg (Kolberg)
Erstellt 21.07.2026 20:23 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, hier also der Streckenbericht der Reise nach Kolberg. Da wir aus technischen Gründen (Wasserrohrbruch in der gebuchten Pension) ein Ausweichzimmer, allerdings ohne Frühstück bekommen hatten, sind wir gleich früh 7 Uhr losgerollt. Gleich beim Start haben wir die Regenklamotten angezogen. Zurecht, denn als wir "raus" aus der Stadt waren, ging für ca. 20 Minuten ein Starkregen los. ...gelobt sei was hart macht ...
Frühstück und Kaffee gab's dann als sich das Wetter beruhigt hatte an der Tanke. Da haben wir auch die Regenklamotten ausgezogen. Auf jedenfall sind wir zu Beginn ja noch auf kleinen Landstraßen durch die Masuren gefahren. Eine sehr schöne Landschaft mit perfekten Straßen, leicht hügelig und mit sehr vielen Kurven. In fast jedem kleinen Dörfchen 4 - 5 Storchennester und auf jeder Straßenlaterne steht ein Storch. Sieht schon lustig aus. So ca. 150 km vorm Ziel haben wir gerade noch rechtzeitig gestoppt und die Regenklamotten wieder angezogen. Und richtig, wieder für ca. 20 Minuten ein heftiger Starkregenmit großen Pfützen und "Bächen" auf den Straßen. Nach 517 km sind wir dann 17 Uhr an der Unterkunft angekommen. Da aller guten Dinge bekanntlich "3" sind, ging beim "Absitzen" von den Maschinen für 10 Minuten der 3. Starkregen nieder. (... irgendwas ... ihr wißt schon). Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, sind wir zur Nahrungssuche losgezogen. Und völlig überraschend mussten wir erst fragen ob Kartenzahlung möglich ist. Bargeld bzw. Zloty hatten und wollten wir ja nicht umtauschen. Aber wir sind fündig geworden. Nach der Stärkung haben wir es dann noch trotzdem zum Ostseestrand geschafft. Ganz schön steife Briese ... (das sind auch die einzigen Bilder der Tour ...)

So und morgen geht' dann zum Start und Endpunkt der Baltikum Tour nach Strausberg. -
19.07. heute ging's nach Ketrzyn (Rastenburg)
Erstellt 19.07.2026 18:24 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute war also wieder ein Fahrtag. Wir haben auf der Rücktour ja wieder die "Transitstrecke" durch Polen. Diesmal haben wir aber dafür 2 Zwischenstops eingeplant. Ketrzyn (Rastenburg) und Kolobrzeg (Kolberg). Früh 7 Uhr war wie immer Frühstück und 8 Uhr sind wir in Kaunas los. Nach ca. 120 km haben wir die polnische Grenze um 9.45 Uhr passiert. Diesmal wurden wir kontrolliert und mußten unsere Ausweise zeigen. ...irgendwas... War letztendlich mehr Neugier was 2 Typen am Sonntag um diese Uhrzeit da auf nem ATV machen. Tja und schwupps es war wieder eine Stunde früher (also in Polen 8.45), die Straßen sind wieder sehr gut und der Sprit ist billiger. Dann ging die Strecke auf kleinen Landstraßen durch die Masuren. Unglaubliche Gegend bzw. Landschaft, Felder, Wälder und viele Seen entlang der Straße. Wir sind durch einige kleine hübsche Städte und Dörfer gerollt. In einem Dorf waren sehr viele Storchennester. Und da haben wir sie wieder ganz oft gesehen - die seltenen Laternen-Störche. Irre, fast jede Laterne im Dorf war "besetzt". 🤣 Die Straßen in perfektem Zustand und es ging durch viele S-Kurven und kleine Hügel hoch und runter. War ein super "Gleiten" durch die Landschaft. Nach 2 Stops sind wir 13 Uhr nach 322 km in der Unterkunft in Rastenburg angekommen. Da wir die Zeit effektiv nutzen wollten, haben wir nur die Klamotten abgestellt und sind nochmal los zur "Wolfsschanze" dem Führerbunker in den Masuren. Kurz vor dem Gelände habe ich noch ein Foto geschossen. Als "alter Artillerist" habe ich die Dinger natürlich genau erkannt. Es sind eine legendäre deutsche 8 8er Flak und eine H38 / M30 die russische 122 mm Haubitze aus dem 2. Weltkrieg.

Auf dem Ausstellungsgelände gab es dann für Motorräder und ATV einen extra Parkplatz ohne Gebühren und wir konnten kostenlos parken. Ganz am Anfang der Strecke durch das Gelände wurden wir dann aber von einer Kanone aufgehalten, der Gulaschkanone!!😛🤷 Da sind wir natürlich nicht am Klassiker schlechthin - Erbsensuppe mit Bockwurst aus der Gulaschkanone- vorbeigekommen!!! Uuund LECKER 🤘
Es führt ein Rundweg durch das Gelände mit vielen Info-Tafeln und den zahlreichen gesprengten Bunkern. Es gab also ganz viel Beton, Eisen und Moos zu sehen. Hier nur einige davon. Die Reste der Baracke in der das Attentat stattfand, der Führerbunker und Bunker der anderen Nazigrößen. Es sind zu viele Bilder geworden, um sie hier alle zu zeigen.

Gegen 17 Uhr sind wir dann zurück gerollt, es heißt zwar immer Wolfsschanze in Rastenburg, sie liegt aber im Örtchen Gierloz (Görlitz / Rastenburg) Es waren so insgesamt 18 km zu fahren. Damit sind wir dann für heute auf 340 km gekommen. In der Unterkunft angekommen, haben wir in der Nähe noch laute "Dorffest Musik" gehört. Also sind wir kurz entschlossen da mal hin getrappert. Naja, Kinder und / oder kleines Volksfest. Unsere Unterkunft liegt auch idyllisch an einem kleinen See.
Hier noch ein paar Bilder.


So, und morgen geht's dann an die Ostsee nach Kolberg. -
18.07. es geht nach Kaunas
Erstellt 18.07.2026 19:04 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute ging es also nach Kaunas, wieder ein Fahrtag und auch der vorletzte im Baltikum. Für Rasmus und mich hat sich damit die Rundreise aber schon geschlossen. Start und Ziel in Kaunas!!! Bis jetzt von uns ... Wow "wat 'ne irre Tour". Dabei war bzw. Ist heute eher ein unspektakulärer Tag. Frühstück gab es wieder 7 Uhr und 8 Uhr sind wir losgefahren. Da es früh schon geregnet hatte, haben wir gleich die Regenklamotten angezogen. Tja und die ersten ca. 100 km bis zum ersten Tankstop hat uns dann auch der Regen, mal mehr mal weniger, begleitet. Wir sind dabei die vom Reisebüro vorgeschlagene "Memelland Tour" entlang der Kuhrischen Nehrung und der Memel gefahren. Es ging über kleine Regionalstraßen durch Fischerdörfchen entlang der Memel. Wie es aber beim Fahren so ist, gibt's davon keine Bilder. Wie bei der ersten Anfahrt nach Kaunas wollte uns TomTom Go auch wieder ärgern, nur diesmal konnte ich noch gerade rechtzeitig reagieren und wir sind zielgerichtet gleich zum für uns ja bereits gebuchten Hotelparkplatz gefahren. 14 Uhr war Zieleinlauf nach 279 km. Wir waren gerade noch etwas essen, sind aber nicht weiter direkt in die Stadt gelaufen. Das war uns heute und bei dem unbeständigem Wetter einfach zu weit. Und ja, so langsam machen sich doch die vielen Kilometer zu Fuß und per ATV bei uns bemerkbar. Aktuell können wir auch noch gar nicht sagen bzw. einschätzen , ob und welche Höhepunkte es auf der Strecke für uns gab. Da sind noch viel zu viele Eindrücke nicht "verarbeitet und einsortiert". Auf Anhieb fällt uns derzeit erstmal die Fahrt durch das Dörfchen Kolkja am Peipussee ein, wo Roadrunner und Odin am Ufer bzw. Im Wasser des See's stehen. Da braucht's noch einige Zeit. Aber die Tour ist ja noch nicht ganz zu Ende. Morgen geht es wieder über die polnische Grenze (es wird wieder eine Stunde früher, von OEZ zu MEZ). Wir fahren nach Ketrzyn (Rastenburg) ca. 450 km. Von dort aus geht es noch nach Kolobrzeg (Kolberg) an die Ostsee und dann nach Strausberg. Dann gibt es auch nochmal eine extra Zusammenfassung und "Gesamtstatistik". So, und damit gibt es von heute nur ein Bild vom Käffchen Stop in Jurbarkas. 🤷😎

Grüße von den "BALTIC STATES ATV ROUND TRIP" Fahrern Dingsda (Rasmus) und NordManni (Harald). -
17.07. wir bekommen eine VIP Führung vom Chef der Reise Agentur Balttours
Erstellt 17.07.2026 19:09 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute also Wandertag und es ging auf die Kuhrische Nehrung. Um 10 Uhr hat uns der Chef der Reise-Agentur - Manfred Wagner- von unserem Hotel abgeholt. Er ist gebürtiger Osnabrücker und seit 30 Jahren in Litauen. Manfred hat erst einige Jahre auf der Kuhrischen Nehrung gewohnt und jetzt wohnt er in Klaipeda. Tja und von ihm haben wir eine VIP Tour über die Nehrung bekommen. Ging schon an der Fähre los, extra Fahrspur für registrierte Fahrzeuge ... Tja und dann bekamen wir das ganze "Insider" Wissen von ihm vermittelt. Er spricht perfekt litauisch und ist auf der ganzen Insel bekannt. Wir haben sehr viele Bilder geschossen und müssen auch selbst ersteinmal das alles verarbeiten. Ich versuche mal die Bilder "einzuordnen". Also viele kleine und größere hübsche Häuschen, ehemalige Post, ehemalige Schule ...


Als nächstes kamen wir an einer riesigen Kormoran Kolonie vorbei, auf der Nehrung ist dies ein geschütztes Gebiet mit ca. 4000 Nestern, also ca. 12000 Vögeln welche somit täglich 6 Tonnen Fisch fangen. Es gibt auch einen extra Beobachtungsturm. Dort hat Rasmus dann seinen "Kormoran Orden" bekommen. 🤭

Weiter ging's am Haus eines inzwischen verstorbenen Einwohners und Künstlers vorbei. Er wurde während der russischen Besetzung wegen seiner kritischen Äußerungen in einem "Gulag" inhaftiert. Nach seiner Freilassung hat er die Skulptur an seinem Haus geschaffen. Er hat auch mehrere Kuhrische Fischerbooten restauriert bzw. gebaut. Er war ein guter Freund von Manfred und deshalb konnten wir auch die Fotos machen.


Weiter ging's auf die hohe Düne, mit einem sagenhaften Ausblick. Bei einigen Bildern bitte zoomen, ganz im Hintergrund sind russische Funk und Nachrichten und Überwachungsmasten / Türme zu erkennen. Ebenfalls sind dort oben 2 Skulpturen zu sehen. Der Adler auf dem Stein ist zum Andenken der auf der Nehrung verstorbenen französischen Kriegsgefangenen aus dem 1. Weltkrieg. Die 2. Skulptur stellt den Künstler P. Sattre bei einem Besuch auf der Düne dar.


Als Beweis, dass wir auch da waren gibt's Fotos von uns beiden und auch von Manfred.

Dann ging es direkt in den Ort Nida (Nidden) und Manfred lud uns zum Mittagessen zu räucherfrischem Fisch bei "Jonas" ein. Dazu gab's frisches Brot und kühlen Kvass. LECKER !!!😋🤘(Wir haben gesehen, wie Jonas den Fisch aus dem Räucherofen geholt hat, geräuchert mit Buchenholz und Kieferzapfen)

Wir haben auch die Kuhrischen Wimpel der Fischerboote fotografiert. Sie sind aus dem Streit der Fischer untereinander um ihre Fanggebiete entstanden und sind eigentlich sowas wie ein "polizeiliches Kennzeichen" vom Boot. Jede Fischerfamilie hatte einen eigenen Wimpel. Er ist aus Holz und zeigt wo das Boot "herkommt". Ein "kleiner" Wimpel kostet 150 Euro. 🫣

Dann ging's direkt durch den Ort Nida zum Thomas Mann Haus, unterwegs noch einige hübsche Häuser, die meistens auch touristisch genutzt werden.


Und weiter führte uns der Weg zum vielleicht bekanntesten Platz bzw. Gebäude auf der Nehrung bzw. in Nida ... Dem Thomas Mann Haus mit dem bekannten "italienischen Ausblick". Manfred ist hier Mitglied und Sponsor im Thomas Mann Verein bzw. Museum. Hier gab's nochmal einen leckeren Kaffee für uns.


Zum Abschluss der Tour ging's dann nochmal kurz "zu Besuch" in das Büro der Reiseagentur und wir haben noch die netten Mitarbeiterinnen kennengelernt, welche uns diese tolle Tour zusammengestellt und organisiert haben. Schonmal VIELEN DANK !!!
Soo, Rasmus und ich waren die Ersten, für die eine ATV Tour durch das Baltikum geplant wurde. Wer bis hierher schon etwas neidisch geworden ist ... Einfach an Vitalija , Laurita oder Manfred ( www.batlttours.de ) wenden!!! Muss ja nicht unbedingt mit ATV sein. 😉
So und zum Abschluß des ereignisreichen Tages sind Rasmus und ich dann wieder landestypisch Essen gewesen. Zum Trinken gab es natürlich Kvass (das Zeug ist bei 0 Promille sooo lecker 😇
. Als Hauptgang dann fûr Rasmus "Zeppelinos filled with Meat, grob "übersetzt" ein Kartofflekloß in Zeppelinform gefüllt mit Mett. Ich hatte eine Sauerkrautsuppe mit Rippchen, Speck und kleinen Kartoffeln. Beide Gerichte super lecker!!!

So morgen geht unsere Tour mit Zwischenstops zum Ausgangspunkt nach Kaunas ins Ibis Hotel. -
16.07. wir fahren nach Klaipeda / Litauen
Erstellt 16.07.2026 19:14 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute war also wieder ein Fahrtag. Ziel war Klaipeda (früher Memel). Ein Zwischenstopp war am Venta Wasserfall (dem breitesten Wasserfall in Europa) geplant. Früh 7 Uhr gab's wieder Frühstück und 8.15 Uhr sind wir in Riga los. Trotz eines längeren Ampelrückstau's sind wir doch ziemlich entspannt durch Riga gekommen. Die Strecke zum Wasserfall führte wieder durch eine sehr schöne Landschaft. Es gab weite Felder, Baumgruppen, kleine Wäldchen, kleine Dörfer mit vielen Holzhäusern und einsamen Gehöften zu sehen. Unterwegs gab es sehr viele Störche mit Jungen in den Nestern zu sehen. Kurz nach 11 Uhr sind wir nach ca. 165 km am Wasserfall angekommen. Er ist ca. 100 Meter breit aber "nur" zwischen 1,5 bis 2 Meter hoch. Hier einige Bilder davon. Da es mittlerweile schon sehr warm war, haben wir uns anstatt Kaffee Kvass gegönnt. 😇🤘


Dann haben wir nicht weit entfernt noch einen "schiefen" Aussichtsturm entdeckt. Den haben wir natürlich erstiegen, natürlich wieder viele Stufen nach "oben". (Irgendwas ..) Hier der Turm und die Aussicht von dort.


Und hier noch ein lustiges Bild auf dem Weg zurück zu Roadrunner und Odin. Ein Laternen-Storch ...
14.25 Uhr haben wir dann die lettisch - litauische Grenze passiert. Auf dem Weg nach Klaipeda gab's auch wieder endlos lange Sraßenbaustellen. Nach 389 km sind wir dann 15.45 ohne Probleme angekommen. Unsere ATV's stehen wieder auf einem extra Hotelparkplatz. Da die Sonne es unterwegs mehr als "gut" gemeint hatte, sind wir nach dem Einchecken erstmal unter die Dusche. Zu einem kleinen "Spaziergang" durch die Stadt haben wir uns trotzdem noch aufgerafft. Hier scheint in Kürze irgendein Stadtfest zu sein. Überall werden Verkaufsstände aufgebaut. Mittendrin die Svyturys Brauerei. Sie liegt in ca. 300 Meter Entfernung von unserem Hotel. Die Brauerei hat auch ein kleines sehr gut besuchtes Restaurant. Mussten wir natürlich testen. Neben einem Svyturys Extra und Cola gab es mal wieder etwas landestypisches zu Essen. Rasmus fiel etwas aus der Reihe mit "Ribs ala New York", aber ich hatte eine Cold beet soup. Das ist eine kalte Rübensuppe aus: Kefir, rote Beete, Gurke, Dill, Schnittlauch und gehackten Eiern, dazu gab es kleine gekochte und dann geröstete warme Kartoffeln. Was soll ich sagen, bei der Wärme einfach lecker!!

Dann sind wir noch etwas auf Erkundungstour gewesen und haben einige Bilder gemacht. Damit waren wir trotz Fahrtag heute etwas mehr als 8 km zu Fuß unterwegs.


Dann haben wir noch ein wichtiges Wahrzeichen von Klaipeda in der Altstadt auf dem Theaterplatz gesehen. Offiziell ist es der "Simon-Dach-Brunnen" aber alle kennen es als "Ännchen-von-Tharau-Denkmal".

Morgen ist dann wieder Wandertag. Diesmal aber mit Programm, wir werden 10 Uhr vom Chef der Reiseagentur per Auto abgeholt und bekommen eine kostenlose Führung auf und durch die Kuhrische Nehrung. 😎🤘 Wir lassen uns überraschen ... -
15.07. Wandertag in Riga
Erstellt 15.07.2026 19:35 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, so heute also wieder Wandertag oder "Pflastertreten" in Riga. Nach dem Frühstück um 7 Uhr haben wir uns bis 9 Uhr nochmal eine kleine Pause gegönnt. Tja es gibt so einiges zu sehen in der größten Stadt des Baltikums. Wir haben versucht so viel als möglich zu erkunden. Dabei sind wir wieder fast 11 km zu Fuß unterwegs gewesen. Odin hatte seine Pause auf dem Hotelparkplatz und der Roadrunner hat eine Komplettdurchsicht bei Moto Guru bekommen. Der Roadrunner ist wieder fit und dem Abschluss der Tour steht nichts im Wege. Zum Glück nichts kaputt oder defekt!!
Tja und wir waren heute auf dem Rathausplatz mit dem Schwarzhäupterhaus, an der Petrikirche, dem Denkmal des litauischen Ghettos zur Zeit der faschistischen Besetzung und wir waren natürlich am und im Zentralmarkt. Ich habe sehr viele Bilder gemacht, fühlt auch ihr euch von dieser Kulisse "erschlagen". Jetzt geht's los





Nun der Zentralmarkt, er ist Europas größter überdachter Lebensmittelmarkt. Er liegt direkt am Fluß Daugava. Er hat 5 riesige Hallen, welche ursprünglich mal als Zeppelin Hangars dienten.




Auf dem Weg durch die Altstadt sind wir auf einen ungewöhnlichen australischen Pub gestoßen. Und NEIN, ich habe kein Bier Tasting gemacht, Es gab auch noch andere Angebote, wir haben uns gefragt, wie haben die da den Bully reinbekommen??

Tja und in Riga gibt's den berühmten "Riga Black Balsam". Er soll ein Kult-Likör in Lettland sein. Er ist ein traditioneller Kräuterbitter der seit 1752 nach einem geheimen Rezept in Eichenfässern gereift wird. Nun ich habe jetzt einen ...😎🤘
Da unsere Tour sich unweigerlich so langsam dem Ende nähert, haben wir dann heute die Tradition der WEM StraßenTourenHeizer "vollzogen". Es war die "Fat Lady" fällig!! Tradition verpflichtet halt. 😇💪
Morgen geht's dann weiter nach Klaipeda (früher Memel). Unterwegs sind wieder Zwischenstops geplant. Es wird wieder eine etwas längere Strecke werden. -
14.07. heute geht es nach Riga
Erstellt 14.07.2026 20:08 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute also wieder ein Fahrtag, unser Ziel war Riga, Haupstadt in Lettland und auch die größte Stadt im Baltikum. Frühstück gab es wieder früh um 7 Uhr und um 8 Uhr waren wir dann startklar und sind los. Einen Zwischenstopp in Pärnu hatten wir eingeplant, sie ist die sogenannte "Sommerstadt von Estland und liegt direkt an der Ostsee. Hier verbringen sehr viele Esten ihren Sommerurlaub. Auf der Strecke hat uns die Aktualität der Streckendaten wiedermal einen Streich gespielt. Zuerst ging es von einer normalen Straße auf eine Schotterpiste an einem Industriegebiet vorbei. Dann kam vom Navi: "biegen Sie in 100 Metern links ab!" Gab da nur ein kleines Problem, dazu hätten wir über ein Eisenbahngleis fahren müssen ... Tja weder Übergang noch Brücke ... Nur ein ca. 1 Meter hoher Bahndamm mit Gräben auf beiden Seiten. Auch für die ATV "no way". Links in ca. 800 Metern war eine größere Brücke mit Verkehr zu sehen. In diese Richtung führte auch ein kleiner kurviger Waldweg mit großen und kleineren Bodenwellen. Zu erkennen waren auch deutlich Reifenspuren von ATV und Motorrad Crossmaschinen. Also konnten oder besser mußten Roadrunner und Odin zeigen, was sie so "Offroad" drauf haben. Wir haben es geschafft und am Ende der Strecke auch einen Abschnitt in unmittelbarer Nähe eine wassergefüllten Kiesgrube. Ui ui, damit hatten wir gar nicht gerechnet, aber dadurch sind wir letztendlich auf die richtige Straße gelangt.
Davon gibt's aber leider keine Bilder. 🤷 Hier aber ein paar Bilder vom Start, Tankstop auf der E67 (Riesenbaustelle von fast 50 km Länge ) und von Pärnu.



Weiter ging es dann auf der E67 Richtung Riga. 12.15 Uhr haben wir dann die estnisch - lettische Grenze passiert. Unterwegs gab es nochmal einen kleine Tankstop und Käffchen. Um 15 Uhr sind wir dann im Hotel "Mercure Riga Centre" angekommen. Trotz der Größe der Stadt und dem entsprechenden Verkehr sind wir gut ans Ziel gelangt. Auf dem gesicherten Parkplatz vorm Hotel haben wir dann unsere Maschinen abgestellt. Tja und dann hat Rasmus im Stadtverkehr an den Ampeln beim Roadrunner bemerkt, dass die Ölkontroll-Leuchte bei den Stops aufleuchtet. 🫣😡
Aber wir haben erstmal schnell eingecheckt und das Zimmer bezogen.
Dann sind wir in ca. 5 km Entfernung zu einem CFMoto Händler mit Werkstatt "MotoGuru" gefahren. Da Odin schon unter seiner Plane "schlief", sind wir nur mit dem Roadrunner los. Die Straße zur Werkstatt eine große Baustelle mit dem dadurch natürlich vorhandenem Stau. Wir haben dem Chef das Problem geschildert und auch gebeten gleich eine Durchsicht am Roadrunner zu machen. Uuund natürlich, das wir "on Tour" sind und eigentlich nur heute und morgen am "Riga Wandertag" Zeit haben. Da hat er noch gleich einen Monteur mit herangezogen, der sich den Roadrunner nochmal gründlich angesehen hat, Und siehe da, am Antrieb hinten rechts tropft etwas Öl, da wird der Simmering undicht sein. Tja, hoffentlich nur der Öldruckschalter oder ein einfacher Ölwechsel lösen schon das Problem. Sie werden versuchen, bis morgen zum Arbeitzschluß um 17 Uhr alles behoben zu haben. Schauen wir mal. Aber das Drama war noch nicht zu Ende. Wir wollten von der Werkstatt aus per Taxi zurückfahren bzw. gleich in der Altstadt abgesetzt werden. Die Werkstatt hat erfolglos versucht ein Taxi zu bekommen. Also sind wir erstmal zu Fuß los. Nach ca. 1000 Metern sind wir an einem KTM Händler vorbeigekommen und haben da nochmal gefragt ob wir dort Hilfe beim Taxiruf bekommen. Dank der Hilfe einer netten Mitarbeiterin und auch von ihr mehrmaligen Versuchen, haben wir nach ca. 1,5 Stunden dann in einem Taxi gesessen.Puh, wat ein Kack das alles. 19.30 sind wir dann los um noch schnell etwas zu Essen. Auf der Suche nach einer "Futterstelle" sind es aus Riga heute nur ein paar Bilder geworden. Außerdem ist ja morgen erst Wandertag. Der schlanke Spitze Turm ist übrigens der Rigaer Fernsehturm, den habe ich aus dem Taxifenster fotografiert.


Morgen dann mehr aus Riga ... -
13.07. Wandertag in Helsinki
Erstellt 13.07.2026 18:49 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute war wieder Wandertag. Früh um 7 Uhr gab's Frühstück und kurz nach 8 Uhr sind zum Fährhafen von Tallin gelaufen. Da wir ja gestern die Zeit schon genutzt hatten und in der Altstadt von Tallin unterwegs waren, wollten wir die Gelegenheit nutzen und mit der Fähre nach Helsinki übersetzen. Dafür hatte ich gestern schon Online Tickets gebucht. Abfahrt 10.30 (2 Stunden Fahrtzeit) und 16.30 von Helsinki aus zurück. Allerdings ohne die ATV's, bringt ja nix, da wäre die Zeit mit Parkplatz suchen vergangen. Bis zum Hafen in Tallin sind es vom Hotel aus ca. 2 km. Unterwegs haben wir noch ein interessantes Straßenschild entdeckt 🤷

Wir waren zeitig beim Check-in und haben auch den Selfservice genutzt. Pünktlich 10.30 Uhr hat die Fähre abgelegt. Hier ein paar Bilder von "unterwegs".



Wir sind auch pünktlich 12.30 Uhr im Hafen von Helsinki angekommen. Tja damit waren wir im 5. Land auf unserer Tour, zwar nicht mit ATV ... Aber wir WEMser 😎
(Polen, Litauen, Lettland, Estland und Finnland) Zu Fuß waren unsere Sightseeing Activitäten ja etwas begrenzt. Deshalb haben wir uns auf das "angrenzende" Gebiet um den Hafen beschränkt. Bis fast ins Centrum haben wir es in etwa trotzdem geschafft. Zurück hat uns dann G-Maps geärgert. Auf beiden Smartphones wurden unterschiedliche Wege und Zeiten zurück zum Fährhafen angezeigt. Maps scheint da mit den hohen alten Häusern entlang der Strecke nicht ganz klar gekommen zu sein. Also habe ich dann kurz entschlossen ein Taxi gerufen und in etwas mehr als 10 Minuten waren wir im Hafen. Ein paar Bilder sind es trotzdem geworden. Und wir haben ein Foto vom "Bad Bad Boy" , dem Helsinkier "Pullermann" gemacht. Seht selbst ...


Pünktlich 18.30 hat die Fähre wieder angelegt und wieder mehr als 2 km zurück zum Hotel. Damit sind wir heute zu Fuß fast 17 km gelaufen. 💪🤘.
Morgen ist dann wieder ein etwas längerer Fahrtag, es geht wieder nach Lettland zur Hauptstadt und größten Stadt im Baltikum - Riga. Unterwegs ist noch ein Stop in Pärnu an der Ostsee. -
12.07. es geht nach Tallin
Erstellt 12.07.2026 18:56 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Heute am Sonntag war also wieder ein Fahr- Tag. Ziel war Tallin, die Hauptstadt von Estland direkt an der Ostsee. Früh um 8 Uhr zum Frühstück und gegen 9.15 Uhr sind wir dann losgefahren. Unterwegs hatten wir noch ein Ziel anzusteuern, den Jägala-Wasserfall. Der Wasserfall ist der größte natürliche Wasserfall in Estland. Er ist im Durchschnitt 8 m hoch und über 50 Meter breit und wird halt vom Fluß Jägala gespeist. Dieser Fluß mündet dann in die Ostsee. Die braune Farbe des Wassers resultiert daher, weil der Fluß aus den umliegenden Mooren und Wäldern sehr viel Humus und Pflanzenmaterial aufnimmt. Todesmutig sind wir bis direkt ans bzw. Ins Wasser gegangen.



Danach ging es dann wieder über kleine landschaftlich reizvolle Straßen Richtung Tallin. Na ja, Großstadt mit "Neubau-Sattelitenstädten" zu Beginn. 2x war ich am Fluchen, weil es hier schon seltsam angelegte Kreisverkehre gibt und wir für die richtige Ausfahrt 'ne extra Runde drehen mußten. Aber letztendlich mit viel Ampelverkehr haben wir unser Ziel, das Hotel St. Barbara gefunden. Parkplatz auf dem Hinterhof mit Schranke! 12.30 Uhr standen wir vor der Rezeption und konnten schon einchecken. Da die Sonne es schon so richtig gut gemeint hat sind wir erstmal unter die Dusche.
Tallin ist ja per See Fähre mit Helsinki / Finnland verbunden. Und unser Plan war und ist, die Gelegenheit zu nutzen um mal ein Eis in Finnland bzw. Helsinki zu essen. Es war ja eigentlich noch früh am Mittag und so sind wir zum Fährhafen gelaufen. Er liegt ca. 3 km vom Hotel entfernt. Kurz vor 14 Uhr kamen wir an. Zu spät natürlich für die 14 Uhr Fähre ... Irgendwas ... ( ihr weißt schon ). Es gab für heute noch eine Verbindung mit dann tatsächlich einer Stunde Aufenthalt in Helsinki,- zu kurz. Ich habe jetzt aber online schon für morgen für uns beide gebucht, ab Tallin 10.30 Uhr (Fahrtzeit 2 Stunden) und zurück von Helsinki 16.30 Uhr. Check-in ist spätestens 45 min vor Abfahrt. Also um 7 Uhr in Ruhe frühstücken und dann los.
Da wir nun noch Zeit hatten, haben wir die kleine Altstadt besucht. Hier ein paar Bilder aus Tallin.




Heute sind wir genau 102 km gefahren, Morgen werden wir uns dann "einschiffen" und Helsinki per Fähre einen Besuch abstatten. -
11.07. Wandertag im Lahemaa Nationalpark
Erstellt 12.07.2026 17:18 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, so heute dann wieder etwas verspätet der Bericht vom 11.07. Ich habe den Bericht schon 2x mal angefangen, da es aber zu der Zeit ein kurzes aber kräftiges Gewitter gab ist das Internet 2x komplett abgeschmiert. Alles weg, kein Text keine Bilder und dann wollte als Höhepunkt meine Bluetooth Tastatur nicht mehr. Da habe ich dann aufgegeben, es war ja auch schon etwas später ... Und bei uns hier im Baltikum ist es sowieso 1 Stunde später. (Falls einer fragt, den "Jetlac" haben wir gut verkraftet.)
Heute war also wieder Wandertag, aber diesmal mußten auch Roadrunner und Odin mit ran. Wir hatten heute 2 Ziele: das alte Fischerdorf Altja und das Viru Moor. Frühstück gab es 8 Uhr. Da es aber am Abend geregnet hatte, war früh noch alles nass und etwas "gepieselt" hat es immer noch. Also haben wir uns entschlossen etwas später loszufahren. Kurz vor 11 Uhr sind wir dann zum Dorf Altja losgerollt. Es liegt ca. 6 km "durch" den Wald auf einer Schotterpiste entfernt. Im Dörfchen sollen lt. Google von 2006 immerhin 28 Einwohner leben. Einige der alten Holzhäuschen wurden wieder renoviert und es wurden auch Ferienhäuser als Unterkunft angeboten. Hier ein paar Bilder von Altja und der Ostseeküste.




Und in Altja gibt es eine landestypische kleine Gaststätte in einem Rundstamm-Holzhaus. Da wir ja auf "Entdeckertour" sind und uns keine kulinarischen Gefahren abschrecken, sind wir dort eingekehrt. Gut beim Cappuccino konnte ja nichts falsch laufen, aber bei der "Hauptmahlzeit" ... Hier die Karte und unsere Auswahl. Rasmus hatte Gently Fried Baltica Hering und ich Authentic Altja Tavern's Mulgi Porrigde. Tja, unser Wagnis wurde belohnt ... LECKER!!!


So gestärkt ging's dann zum Viru Moor, dafür mußten wir dann ca. 40 km fahren. Natur Pur !!! Am "Einstieg" zum Moor waren es noch normale "Schotter-Wanderege", im Moor selber ging's dann auf extra angelegten Holzwegen weiter. Wir waren also tatsächlich auf dem Holzweg unterwegs. Aber seht selbst.





Diese kleinen Tümpel bzw. Teiche heißen "Bog". Diese "Bog'se" sind das natürliche Wasserreservoir für das Moor. Dadurch wir ein Austrocknen verhindert. Kurz vor 17 Uhr waren wir ziemlich geschafft nach der Wanderung zurück und haben mit den ATV's 93 km zurück gelegt. Morgen geht es dann nach Tallin, der Hauptstadt von Estland. -
10.07. Anreise nach Sagadi im Lahemaa Nationalpark
Erstellt 10.07.2026 19:10 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute also wieder ein Fahr- bzw. Anreisetag. Unser Ziel war das Gutshaus in Sagadi im Lahemaa Nationalpark. Wie immer an solchen Tagen waren wir schon zeitig (7 Uhr) beim Frühstück. Um 8.15 Uhr sind wir aus Tartu losgerollt. Die Tour führte uns in Richtung Peipussee. Dieser riesige See war fast auf der gesamten Reise unser "Begleiter". (Ich kann mich da noch genau an meinen Geschichtsunterricht in grauer Vorzeit erinnern. Im April 1242 fand auf dem Eis des Sees eine Schlacht zwischen Aleksander Newski und dem Deutsch-Ritterorden statt. Dabei gewannen die "Russ" unter Führung von Newski. Ich weiß nicht warum, aber das ist mir in Erinnerung geblieben.) Abseits von den größeren Straßen sind wir in Richtung der kleinen Fischerdörfer gefahren. Eins davon ist Kolkja. In dem kleinen Ort gab es die Möglichkeit über einen kleinen Campingplatz bzw. der Campingwiese bis direkt an den See zu fahren. Also "Kampfkurve" und über die Wiese an den See. Er ist so riesig, dass man das gegenüberliegende Ufer nicht sehen kann. Auf der anderen Seite des Sees liegt Russland. Die Grenze verläuft dabei fast im Mittelpunkt des Sees. Tja und dabei sind die folgenden Bider entstanden:

Wow, was für ein Erlebnis!!! Der Roadrunner und Odin stehen am Ufer und die Wellen des riesigen Peipussee's umspülen ihre Reifen!! IRRE, das hätte mir mal "damals" im Geschichtsunterricht einer sagen sollen. Ich steh dort im Nord-Osten des Baltikums in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze mit dem ATV. Rasmus und ich sind da "stolz wie Bolle"!!!
Hier noch ein paar Bilder vom kleinen Ort und dem dortigen kleinen Aussichtsturm.



Nach unserer Einschätzung war die Tour heute die landschaftlich reizvollste Strecke. Die meiste Zeit am See entlang, viele kleine Dörfer mit alten Holzhäusern, kleinen Campingplätzen und auch sehr schönen Grundstücken mit neuen "Luxus-Häusern". Zwischen durch kleine Wäldchen ... Es war eine super Strecke. Dann waren am Straßenrand auch kleine Verkaufsstände von Gemüse und Räucherfisch. Am 3. Verkaufsstand mußte ich dann einfach anhalten. Seht selbst, noch warmer frischer Räucherfisch - einfach lecker. 😛😋


Danach sind wir auch an der Steilküste des Sees vorbeigekommen.

Dann ging's weiter auf kleinen Nebenstraßen zum Gutshaus Sagadi, unserer Unterkunft für heute und morgen. Es liegt wirklich total abseits im "Nirgendwo". Hier ein paar Bilder vom Gutshaus und dem Hotel.


Und hier ein paar Bilder vom "Garten" und dem dazugehörigen Park.



Nun noch kurz für die Statistik, wir sind 15.15 Uhr nach 288 km angekommen. Morgen geht's dann in das Ostsee Fischerdorf Altja und am Nachmittag gibt's eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet des Viru Moor mit Holzstegen und Aussichtstürmen. -
Zwischenbericht nach 9 Tagen Baltikum Tour
Erstellt 09.07.2026 19:39 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, Rasmus und ich sind nun den 9. Tag "On Tour". Zeit für einen kurzen Zwischenbericht.
Mittlerweile sind wir im 4. Land angekommen - Polen, Litauen, Lettland und Estland. Eventuell nutzen wir die Zeit in Tallin und fahren zum Kurzbesuch nach Helsinki - Finnland!
Bis jetzt lief die Tour ohne Ausfälle oder große Probleme. Das Zusammenspiel zwischen uns beiden könnte nicht besser sein, wir passen da zusammen wie "zwei alte Eimer" 😂 Auf Regen und Wind waren und sind wir vorbereitet.
Beide Maschinen, die CFMoto 1000 Overland und die Odes Pathcross 850 SE haben bis jetzt ebenfalls ohne ein Problem bewiesen, dass sie absolut tourentauglich sind! Auf den Landstraßen sind wir so zwischen 75 / 80 maximal mit 85 km/h unterwegs. Nach ca. (+ / -) 170 km ist dann ein Tank- und Käffchen Stopp angesagt. Das ist für beide auch der perfekte Tankzeitpunkt. Die Overland hat einen 26 ltr. und die Odes einen 21 ltr. Tank, dadurch passt das sehr gut.
Mittlerweile haben wir genau 2040 km zurückgelegt! (Wenn das so weitergeht 🫣😇...)
Bis jetzt "läuft's also!!! Drückt uns die Daumen, das es so bleibt ... Und ich werde weiter berichten 😉
Grüße von Rasmus und mir !!! -
09.07. Wandertag in Tartu
Erstellt 09.07.2026 18:41 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Heute also wieder Wandertag in Tartu. Unsere Reiseagentur Balttours hat ja die Tour komplett für uns geplant. Wir haben immer einen "Fahrtag" und einen "Wandertag". Das gefällt uns sehr gut. So haben wir einen Tag Zeit um ohne Zeitdruck die Gegend zu erkunden. Heute also Tartu, eine Universitäts- und Großstadt.
Bekannt ist die Stadt auch durch die "Skulptur der küssenden Studenten" vor dem Rathaus.

Nun auf zu den Sehenswürdigkeiten, Skulpturen und Parks. Auf der Erkundungstour sind wir mal wieder so etwas mehr als 10 km unterwegs gewesen und Roadrunner und Odin hatten Verschnaufpause. Hier die Bilderse aus Tartu.



Dann kam mal wieder der kleine Hunger um die Ecke und wir sind in den "Konsum" gegangen und haben uns eine riesige Zimtschnecke gegönnt.

So gestärkt gibt's dann weiter ...



Unterwegs sind mir dann auch ein "kleiner" und ein "großer" Mann begegnet. Etwas "komische Skulpturen" gab es auch 🤭

So, morgen ist dann wieder Fahrtag. Es geht mit Zwischenstopps am Westufer vom Peipussee entlang in den Lahemaa Nationalpark nach Sagadi -
08.07. heute ging's nach Tartu in Estland
Erstellt 08.07.2026 20:17 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, so heute wieder pünktlich ein Bericht über unsere Weiterfahrt nach Tartu in Estland., immerhin die zweit größte Stadt im Land. Früh um 7 Uhr saßen wir beim Frühstück und 8.15 Uhr sind wir losgerollt. Wir haben gleich beim Start die volle Regenausrüstung angezogen. Bei der Losfahrt gab's zur Einstimmung leichten Nieselregen. Tja und "feucht" war es auf der gesamten Strecke. Es gab wieder endlos lange gerade Straßen, dichte Wälder und große ausgedehnte Felder. Einen Tank- und Kaffeestopp haben wir dann auch eingelegt.

Ein Zwischenziel war heute eingeplant. Das Landschloß bzw. Gutshaus in Sangaste. Es liegt bereits in Estland. Die Grenze haben wir um 10.45 Uhr überquert. Und schwupps - kein Unterschied zu Lettland . Hier ein paar Bilder aus Sangaste.





So und nach insgesamt 223 km sind wir bei Regen um 13.15 Uhr in Tartu im Hotel Dorpat angekommen.

Einen kurzen Spaziergang in die "Stadt" haben wir auch gemacht, aber das Wetter zeigt sich heute wie bereits erwähnt wenig kooperativ, irgendwas ...


Morgen gibt's dann mehr Bilder aus Tartu -
07.07. Wandertag in Sigulda / Gauja-Nationalpark
Erstellt 08.07.2026 17:01 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, ihr habt alle sicherlich schon gestern Abend auf diesen Bericht gewartet. Aber leider wollte gestern unsere Forumssoftware nicht "mitspielen". Speichern, Bilder hochladen, Liken ... Ging alles nicht. Nachdem ich 3x versucht hatte den Artikel zu speichern bzw. zu bearbeiten, habe ich Mario informiert, Mario hat dann gleich reagiert und letztendlich hat es die Hotline geschafft und seit Mittag läuft wieder alles. DANKE Mario!!!
Also, gestern war wieder Wandertag, aber diesmal hatten Roadrunner und Odin keine Pause und mußten auch mit ran. Frühstück gab es "erst" um 8 Uhr. Dann sind wir zu einem CFMoto Händler in Sigulda gefahren und Rasmus hat für den Roadrunner eine neue Regenplane gekauft. Die vorherige liegt auf dem Parklatz in Rundale 🤪 Ist ein super Teil und direkt für die Overland.
Danach sind wir dann zur Gutmana ala (Gutmanns Höhle) gefahren. Auf dem Parkplatz angekommen mußten wir erstmal erschwingliche 2,50 Euro je Fahrzeug bezahlen. Bei fast allen Parkplätzen werden hier die pol. Kennzeichen gescannt und Ausfahrt gibt's nur wenn bezahlt wurde.
Auf dem Weg zur Höhle haben wir dann einen eigentlich nicht so geplanten "Umweg" gemacht, und sind erstmal direkt im Wald auf einigen Pfaden bergauf und ab gelaufen. Im Wald steile Holztreppen hoch und runter 🫣. Hier ein kleiner "Auszug" ...

Aber wir hatten auch Glück, da es bereits Mittag war, haben wir uns an einem kleinen Imbiss am Ende des Weges etwas "Süßes" gegönnt, Käffchen und original lettische Zimtschnecke. (Lucky und ich hatten da 2021 auf den Lofoten nicht soviel Glück, der angeblich beste Zimzschneckenbäcker auf den Lofoten hatte zu). Aber wir haben noch ein paar schöne Landschaftsbilder machen können. Nur ein lettischer Frosch wollte partou nicht fotografiert werden. 🤷

Auf dem Rückweg sind wir dann natürlich noch zur kleinen Sandsteinhöhle gelaufen. Naja mehr eine Ausbuchtung als Höhle aber mit ganz vielen in den rötlichen Sandstein geritzen Zeichen und "Daten".


Danach sind wir zu einem kleinen Dorf gefahren wo früher einmal Papier hergestellt wurde - Ligatne. Dieses Dorf zeichnet sich aber dadurch aus, das in den im Ort vorhandenen Sandsteinfelsen künstliche Höhlen bzw. Sandsteinkeller gebaut wurden. Sie wurden hauptsächlich für die Lagerung von Wintervorräten genutzt. Einige sind auch heute noch in Benutzung.


Eine kleinen Aussichtspunkt auf die Daugave gab es in dem Örtchen auch, und natürlich wieder Holztreppen ... Irgendwas ...

So, und dann gab's für unsere beiden Fahrzeuge noch ne kleine Ausfahrt. Nach gründlichem Check der Wetter APP von Sigulda und Tartu (unserem Ziel am nächsten Tag) sind wir nach Cesis gefahren um beim dortigen Händler noch Regenklamotten für Rasmus zu kaufen. Erst hatte sich die Hose in Wohlgefallen aufgelöst und dann die Regenjacke aus Solidarität angeschlossen. In Cesis haben wir dann einen super netten Chef / Verkäufer von Segway ATV kennengelernt. (Der CF Händler in Sigulda hatte keine Regenklamotten) Hier ist Rasmus fündig geworden. Mit dem Händler haben wir auch noch kurz auf deutsch geplauscht und natürlich Fotos gemacht.

So und morgen (ja eigentlich heute 😉) geht's nach Tartu in Estland
Ach ja und es sind gestern doch tatsächlich 117 km "Strecke" geworden. -
06.07. heute geht's nach Sigulda in Lettland
Erstellt 06.07.2026 20:57 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, so heute ging's dann nach Sigulda im Gaujo-Nationalpark. Wie immer kurz Statistik, früh 7.30 Uhr Frühstück und um 8.15 sind wir in Vilnius gestartet. Zum Glück hatte es 7 Uhr aufgehört zu regnen. Nach ca 150 Kilometern nach dem Tanken hat uns dann doch ein kurzes aber heftiges Regenschauer erwischt, naja gelobt sei was hart macht. Auf unserer Route hatten wir heute noch 2 extra bzw. sehenswerte Ziele. Für unser erstes Ziel mussten wir etwas mehr als 200 km fahren. Es war der "Berg der Kreuze", ein Wallfahrtsort in Siauliai in Litauen. Es ist ein kleiner Hügel auf dem schätzungsweise 200 000 Kreuze unterschiedlicher Größe stehen, hängen, liegen ... Ein beeindruckendes Bild. Während der sowjetischen "Besatzung" von Litauen wurde der Berg mehrmals zerstört, jedoch jedesmal innerhalb kürzester Zeit wieder aufgebaut. Hier eine kleine Auswahl an Bildern.



Unser 2. Ziel war das Schloß und Museum Rundale. Es liegt bereits in Lettland , die lettische Grenze haben wir genau 15.15 Uhr passiert. Und schwupps , die Straßen sind wieder etwas besser und das Benzin um 10 Cent teurer.
So, Rundale ist ein barockes Schloß mit französischem Garten und einem großen Park. Auch hier haben wir einige Fotos "geschossen":




Insgesamt sind wir dadurch genau 490 km gefahren und sind 19.45 in Sigulda wohlbehalten eingetroffen. Kaum hatten wir die Hoteltür hinter uns geschlossen, gab's nochmal ein kurzes kräftiges Regenschauer. Landschaftlich hatte die Strecke auch einiges zu bieten. Es reichte von großen weiten Feldern über kleine Baumgruppen, dichten Wäldern bis zu endlos langen geraden Straßen. Einige Kilometer haben wir auch den "Rigaer Stausee" umrundet. Er wird vom Fluss Daugava gespeist. Schon imposant über die Staumauer zu fahren und die Turbinen in unmittelbarer Nähe zu sehen. Morgen ist dann wieder Wandertag und wir werden den Gaujo-Nationalpark erkunden. Er ist mit etwa 920 qkm der größte und zugleich älteste Nationalpark in Lettland. -
05.07. Wandertag in Vilnius
Erstellt 05.07.2026 16:47 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute hatten also der Roadrunner und Odin wieder ein Päuschen, Rasmus und ich sind durch Vilnius getrappert. Dabei haben wir mehr als 11 km geschafft, also wieder Landstreicher. Wir haben viel gesehen, an einem angepriesenen Ort der "Uzupio Respublika" , der selbst ernannten Künstler Republik allerdings, war "nichts" zu sehen. Wahrscheinlich waren wir am Sonntag um 10 Uhr noch eindeutig zu früh vor Ort ... Hier ein paar Bilder:



Tja ansonsten Altstadt, Zentrum, Flaniermeile, Kirchen, Kathedralen und an unser leibliches Wohl haben wir auch gedacht. Aber der Reihe nach, Frühstück in aller Ruhe kurz nach 8 Uhr und Start der Erkundung um 9.15 Uhr. Nach ca. 1,5 Stunden "Pflastertreten" haben wir uns zu Beginn der Flaniermeile einen "Espresso Soda" gegönnt. Sehr lecker und erfrischend.
Dann folgen jetzt einige Bilder von unserer Erkundungstour durch Vilnius.









Nach soviel optischem Genuß meldete sich auch Mal wieder der kleine Hunger.
Tja, da gab's nur Katpedele.
Es gab eine kleine Vorspeise, als Hauptgang ein Nackensteak mit scharfer Sauce, Kartoffeln und Krautsalat für 11,70 Euro !!! Dazu ein Svyturys und für Rasmus ne Cola. Tja um halt die litauische Tradition einzuhalten was Süßes zum Abschluss.


So, das war das Wichtigste von heute. Morgen geht's dann über die lettische Grenze nach Sigulda. Eine etwas längere Strecke mit Zwischenstopps. Sigulda liegt im Herzen des Gauja-Nationalparks. -
04.07. es geht nach Vilnius
Erstellt 04.07.2026 18:44 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, so am heutigen Tag ging's nach Vilnius, der Hauptstadt von Litauen. Zuerst wieder die Statistik. 6 Uhr aufstehen und 6.30 gab's Frühstück. Wir waren mit Absicht so früh am "Futtertrog", weil gestern doch schon ein ziemliches Gewusel beim Frühstück war, und wir auch einfach in Ruhe essen wollten. 7 Uhr ging's dann los, vorausschauend haben wir gleich die Regenklamotten angezogen. Unterwegs gab's dann auch einige Regenschauer. Das Navi wollte am Anfang auch noch nicht so richtig mitspielen, aber ich hab's dann überredet bekommen und es tat seinen Dienst. Nach sage und schreibe doch 139 km waren wir schon am Ziel. Kurz nach 11 Uhr waren wir da und konnten schon einchecken. Wir übernachten in der Nähe der Altstadt im Hotel Domus Maria. Das ist ein altes umgebautes und modernisiertes ehemaliges Kloster. Und jetzt kommt eine Neuerung im Reiseblog, ich werde zum Text bzw. Zur Erläuterung die Bilder gleich mit einfügen und nicht erst am "Ende". Also Zimmer im Hotel:

Nachdem wir dann das Zimmer bezogen hatten, unsere nassen Klamotten zum Trocknen aufgehängt hatten, meldete sich der kleine Hunger. Diesmal wollten wir "landestypisch" essen. Also habe ich die nette Dame an der Rezeption nach ihrem "Insider Tip" dafür gefragt. Sie empfahl uns das Restaurant "Katpedele" ca. 800 Meter entfernt zu Beginn der Altstadt. Uuund Volltreffer, eine vielfältige Karte mit Bildern und Erläuterung der Gerichte. Also wer mal litauisch lecker Essen gehen möchte und in Vilnius ist ... Katpedele ansteuern!!! Wir haben erstmal mit etwas "Kleinerem" angefangen. Wir haben uns beide eine Suppe bestellt. Rasmus einen Borschtsch mit Rippchen (Fleisch, Kohl, Kartoffeln, Karotten und für die charakteristische Farbe rote Beete) ich habe eine Sauerkrautsuppe genommen (Sauerkraut, Fleischwürfel vom Schwein, Zwiebel und geröstete Kartoffel-Hälften). Als Getränk haben wir uns 0,5 ltr. Kwas bestellt. Das ist ein traditionelles Getränk, das durch Fermentation von Schwarz- oder Roggenbrot, Wasser und Malz entsteht. Sehr erfrischend, lecker und erinnert etwas an Malzbier.

Zum Abschluss gab's dann auch landestypisch etwas "Süßes", Tradition verpflichtet.
Tatsächlich auf der Karte als traditioneller Käsekuchen mit Sauce aufgeführt.
So gestärkt sind wir dann schonmal Richtung Altstadt gelaufen und habe einige Fotos gemacht. Alte Häuser, Gastronomie, imposante Gebäude...


Das letzte Bild zeigt den Gediminas Castle Tower, die Reste einer ehemaligen Burgfeste. Diesen haben wir dann auch im wahrsten Sinne erklommen. Aber erst noch eine kurze Episode auf dem Weg dahin. Wir wurden beide auf englisch angesprochen, was denn ein ATV Round Trip sei. Nun es stellte sich heraus, das wir von Lutz aus Ludwigshafen, einem rüstigen Rentner, auf Baltikum Fahrradtour angesprochen wurden. Lutz ist 72 und hat die Tour, die wir eigentlich noch vor uns haben, gerade fast zu Ende gebracht. Irre der Mann macht das mit Fahrrad. Er war auch schon in Skandinavien und natürlich auch am Nordkap und in Narvik. Wir hatten einiges zu erzählen und es war ein schönes Erlebnis auch so einen Verrückten Tourenfahrer zu treffen. Hier der Lutz:
So und nun Bilder vom Gediminas Tower und einem Rundblick auf Vilnius:





Nach soviel Anstrengung hatte ich dann ein etwas neueres, seit 1995 bekanntes und beliebtestes Bier in Litauen verdient. Ein Svyturys Ekstra !!! Jaa, der erste Schluck war schon vorm Foto "weg" ... Irgendwas is ..... Na ihr weißt schon
Soo, morgen haben wir dann den ganzen Tag nochmal zur Erkundung der Stadt, dann gibt's nochmal Bilderse. -
03.07. Wandertag in Kaunas
Erstellt 03.07.2026 17:33 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Heute Mal kein Tourentag sondern Wandertag! Roadrunner und Odin hatten heute wohlverdiente Pause. Rasmus und ich dagegen nicht. Frühstück gab es heute früh um 8 Uhr. Da es aber noch geregnet hat, haben wir beschlossen noch etwas zu warten und etwas Matratzenhorchdienst zu machen
. 11 Uhr nachdem der Regen aufgehört hatte sind wir dann zur Kaunas Erkundung losgezogen. Zielgerichtet sind wir zur autofreien "Flaniermeile" gelaufen, welche zwischen historischem Rathaus und Dom liegt. Hier gab es natürlich viele Sehenswürdigkeiten, historische Gebäude und auch einige skurile Sachen zu sehen. Zum Abschluss waren wir noch in der riesigen City Mall von Kaunas. Das Gebäude ist so groß, das in seinem Inneren nochmal ein 2 stöckiges Haus und eine Art Lagerhalle stehen, schon imposant. Auf jeden Fall sind wir heute zu Fuß dann ca. 15 km gelaufen, - also Landstreicherei vom aller Feinsten!! Wir haben viele Bilder gemacht, ich "schmeiße" die hier mal alle rein.
Dom und Rathaus

Denkmale, Skulpturen


Skurile Sachen

2 Oldtimer

Lagerhaus in der CITY MALL
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02.07. der 2.Tag es geht nach Kaunas Litauen
Erstellt 02.07.2026 22:04 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, na denne der Bericht von der Reise nach Litauen. Früh um 7 Uhr gab's Frühstück und 8 Uhr sind wir vom Hotel aus los gerollt. Zu guter Letzt sind es dann heute doch tatsächlich 548 km geworden. Wer eine Reise tut der kann auch was berichten. Der überwiegende Teil der Tour ging ja noch durch Polen. Sehr gute Straßen, viele kleine Dörfer und Städte, Wald und Wasser gesehen. Unterwegs wieder die üblichen Tank und Kaffeepausen. 16.03 Uhr sind wir dann über die Grenze nach Litauen gerollt. Und schwupps ..., es wird wieder in Euro bezahlt, es ist durch die neue Zeitzone eine Stunde später und die Straßen sind allgemein nicht so gut und ausgebaut wie in Polen. Eine Sache ist auch anders und gewöhnungsbedürftig, Geschwindigkeitsbegrenzungs-Zonen, die längste war 9 km lang, und auch gut Super Benzin E5 kostet 1,65 Euro!!! Aber so ca. 510 km sind wieder super und ohne Probleme gelaufen. Und dann kam das dicke Ende ... Kaunas ... Es ist ja wirklich eine große Stadt, 10 km schon mal zu Beginn mit 50 km/h fahren, na ja ... Dann kamen die Baustellen von denen mein TomTom Go noch nichts wusste. Erstmal wurde aus der Straße eine Schotterpiste (Lucky, du erinnerst dich an Norwegen, fast genauso) Dazu noch Schlamm und Pfützen, unsere ATV's sehen aus wie nach einem Offroad-Einsatz. Durch Kaunas fließt ja die Memel, doch schon ein größerer Fluss. Die Brücke auf der Haupteinfahrtsstraße wird neu gebaut, also gesperrt und auch erst wieder bis zur Flussmitte gebaut. Davon wußte mein Navi auch nichts, also hab ich in einiger Entfernung eine befahrene große Brücke entdeckt und angesteuert. Das war die Autobahnbrücke, aber egal wir waren auf anderen Flussseite. Dann meinte das Navi unser Ziel wäre in einer kleinen Gartenkolonie. Also Ziel nochmal neu eingegeben, IBIS Hotel in Kaunas. Da sind wir dann auch angekommen, den Parkplatz gesucht und die ATV's abgestellt. Tja, es gibt aber auch noch das Ibis Green Hotel ... Ja und da mussten wir eigentlich hin. Also ATV's wieder beladen zur anderen Straßenseite und dort den Parkplatz gesucht und zu guter Letzt auch gefunden. Also um 21 Uhr (eigentlich ja 20 Uhr) eingecheckt. Boa eh, für diesen Kack über eine Stunde und ca. 30 km mehr gefahren. Aber Ende gut alles gut, das Hotel ist okay und morgen ist lt. Plan Altstadt und Sehenswürdigkeiten von Kaunas erkunden dran. Also haben der Roadrunner und Odin morgen wohlverdiente Pause. Rasmus und ich werden nach dem Frühstück gemütlich zu Fuß lostrappern. Hier noch ein paar Fotos, morgen gibt es dann mehr von Kaunas direkt.
Unterwegs
Nach der Schotterpiste auf dem ersten Hotelparkplatz

Zimmer und noch schnell ne Pizza

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01.07. der erste Anreisetag
Erstellt 01.07.2026 20:44 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin, heute war also der erste Tag unserer Tour ins Baltikum. Um dorthin zu gelangen, müssen wir ja einmal "quer" durch Polen rollen. Dafür haben wir 2 Tage eingeplant. Früh kurz nach 7 Uhr sind wir von mir zu Hause los und noch kurz zur Tankstelle um den Roadrunner von Rasmus aufzutanken. Also war der Tourstart dann um 7.30 Uhr. Es ging genau um 9.13 bei Küstrin über die polnische Grenze. Gegen 10.30 der erste Tankstop. Der letzte Teil der Strecke war dann landschaftlich sehr reizvoll. Wald, viele Seen, relativ wenig Verkehr ... Apropos Verkehr, wir mussten auch durch Poznan, ui ui große Stadt mit Baustellen und vielen Ampeln. Da haben wir fast eine Stunde gebraucht um "durch zu kommen". Unser heutiges Ziel war / ist Plock, eine Stadt in der Wojewodschaft Masowien. (Ca. 100 km nordwestlich von Warschau.) In Plock ging's dann auch über die Weichsel. Tja, wir haben somit heute 523 km abgerissen und fast 10,5 Stunden mit 3 ausgiebigen Tankstopps dafür gebraucht. Bilder von "unterwegs" gibt's leider nur von den Stopps. Morgen ist dann nochmal eine Strecke von ca. 438 km nach Kaunas in Litauen geplant.
Start
Unterwegs
Ankunft


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Letzte Vorbereitungen für den Tourstart
Erstellt 27.06.2026 18:31 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Moin,
am 25.06. fanden von meiner Seite aus die letzten Vorbereitungen auf den Tourstart statt. Es ging mit Odin in die Werkstatt zum Gunar von gpartz. Odin hat jetzt 3400 km Laufleistung und es stand eine Inspektion an. Gute Gelegenheit für mich dem Gunar nochmal über die Schulter zu schauen und zu sehen wie man z.Bsp. am schnellsten bzw. relativ "einfach" an die Vario bzw. den Varioriemen kommt, an den Kühlflüssigkeitsbehälter, Sicherungskasten, Luftfilter, ...
Die Inspektion ist ohne irgendwelche Mängel bzw. Beanstandungen über die Bühne gegangen. Also Odin ist startklar!!
Außerdem war ja noch ein Treffen mit Uwe (Uwe Herzog / Odes Vertriebsleiter) geplant. Es gab noch ein kleines Video mit uns dreien, also Gunar, Uwe und mir. Uuund der Rasmus und ich haben unsere Basecaps, T-Shirts und Hoodies bekommen! Coole Sache, nochmal Danke an Uwe!!
Hier die Bilder dazu:
Basecap in "Dark Camo"
T-Shirt

Hoodie

Den Link zum ersten Video gibts hier, ein 2. Video ist noch in Arbeit ...
https://www.facebook.com/story.php?story...100062706439302 -
Wieso diesmal ins Baltikum
Erstellt 16.06.2026 21:49 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Warum geht's diesmal ins Baltikum
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Vorstellung der Teilnehmer
Erstellt 15.06.2026 17:28 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026Die Baltikumfahrer
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mit dem ATV ins Baltikum 2026
Erstellt 01.06.2026 09:44 von NordManni
Kategorie: Baltikum 2026NordManni (Harald) auf ODES Pathcross 850 SonderEdition und Dingsda (Rasmus) auf CF Moto 1000 Overland fahren ins Baltikum
